Argumente in Kürze 

Zum zweiten Mal seit 1874 greifen die Kantone zum Kantonsreferendum – ein historischer Ausnahmefall! 

1. Historischer Widerstand der Kantone 

  • 10 Kantone ergreifen das Kantonsreferendum – erst zum zweiten Mal seit 1874 
  • Alarmzeichen: Angriff auf Föderalismus und kantonale Steuerhoheit 
  • Unterstützung durch FDKGewerbe (SGV) und Landwirtschaft (SBV) 

2. Angriff auf Familien und Wahlfreiheit 

  • Die Ehe wird steuerlich zerschlagen statt als Wirtschafts- und Solidargemeinschaft anerkannt 
  • Traditionelle Familienmodelle mit Betreuungsarbeit werden bestraft 
  • Wahlfreiheit und Vielfalt der Lebensentwürfe werden untergraben 

3. Mittelstand zahlt – Spitzenverdiener profitieren 

  • Einverdiener- und Mittelstandsfamilien zahlen mehrere Tausend Franken mehr 
  • Familien mit Einkommen unter 250’000 CHF gehören systematisch zu den Verlierern 
  • Gewinner sind kinderlose Doppelverdiener mit hohen Einkommen 

4. Bürokratiemonster ohne Mehrwert 

  • +1,7 Mio. zusätzliche Steuererklärungen pro Jahr 
  • Massive Mehrkosten für Verwaltungen, IT und Personal 
  • Mehr Streitfälle, Einsprachen und Gerichtsverfahren 
  • Vertrauensverlust in einen einfachen und berechenbaren Staat 

5. Milliardenkosten und finanzielle Risiken 

  • 1 Mrd. CHF Mindereinnahmen pro Jahr beim Bund 
  • Zusätzliche Ausfälle bei Kantonen und Gemeinden 
  • Milliardenkosten für Systemumbauten und jahrelangen Parallelbetrieb 

6. System- und verfassungswidrig 

  • Verletzung des Prinzips der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit 
  • Widerspruch zu Zivilrecht und Sozialversicherungen, die die Ehe als Gemeinschaft behandeln 
  • Mehr Rechtsunsicherheit und Missbrauchsanreize 

7. Zentralistischer Eingriff statt bewährter Lösungen 

  • Kantone haben die Heiratsstrafe bereits entschärft  
  • Die Individualbesteuerung zerstört funktionierende kantonale Modelle 
  • Schwächung des Föderalismus 

8. Ideologisches Experiment statt pragmatischer Politik 

  • Gleichmacherei statt Anerkennung realer Lebenssituationen 
  • Betreuungs- und Pflegearbeit wird steuerlich entwertet 
  • Versprochene Arbeitsmarkteffekte sind nicht belegt 

Die Individualbesteuerung löst kein
Problem – sie schafft viele neue. 

Es gibt einfachere, gerechtere und föderalistische Lösungen zur Abschaffung der Heiratsstrafe. 

Darum: 

NEIN zur Individualbesteuerung 
NEIN zum Bürokratiemonster 
JA zu Familie, Mittelstand und Föderalismus